02.11.2013
09.11.2013
12.11.2013
14.11.2013
was bietet sich an Halloween mehr an als ein Besuch in einer gruselig dunklen Höhle ?
Für uns genau richtig, zumal mit einem Spaziergang in der letzten Oktobersonne zu kombinieren.
Bericht:
Anlässlich der EPB am 21.09.2013 in Weilburg wurde die Hündin alleine in eine ca. 18 ha große Buchennaturverjüngungsdickung geschickt. Die Dickung war von sechs Richtern des VDW, drei Richteranwärtern, vier Hundeführern sowie zwei Revierführern umstellt worden. Schwarzwild war gemäß Jagdschein freigegeben.
Die Hündin nahm die Dickung freudig an, ging in die Tiefe und wurde nach 8 Minuten, ziemlich im Zentrum der Dickung, laut, zuerst Standlaut dann Hetzlaut. Nach drei Minuten anhaltenden Jagens in der Dickung brachte die Hündin den beiden Zeugen eine Überläuferbache von aufgebrochen 35 kg, die beim Überqueren der oberen Grenzschneise des Treibens von dem Zeugen Kandulski erlegt werden konnte. Die Hündin verbellte kurz die im angrenzenden Bestand liegende Sau, nahm danach die Dickung selbstständig wieder an und brachte in der Folge an zwei weiteren Seiten der Dickung einer Richteranwärterin eine mittelstarke Sau (ca.50-60 kg} und einer Richterin einen Erischling von ca.15kg.
Yaska wurde nach 22 Minuten von der Richterin, der sie den Frischling gebracht hatte, angeleint.
Zeugen:
Andreas Kandulski
Frank Neuhaus
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Mit diesem Bericht wurde das LZ „S“ beantragt.
Mit Datum vom 6.12.2013 wurde der Leistungsnachweis anerkannt und das LZ „S“ an Yaska vergeben.
Heute sind wir zur EPB angetreten – erstes Fach Schweissarbeit. Die Fährte war vom Verlauf her nicht schwierig, zwar kein Schweiss zu sehen, aber Madame hatte „Null Bock“ so dass wir noch nicht bis zum ersten Haken kamen und somit das aus. Das wars dann. – Sch….eibenkleister 🙁
Aber ganz wollten wir doch nicht aufgeben und haben natürlich weiter gemacht mit den nächsten Fächern.
Die Bringfächer absolvierte sie ohne die geringste Beanstandung. Im Wald (Haarwild) hatte ich erst Bedenken, da sie nach wenigen Metern einen Abstecher auf den Weg machte, und es auch sonst über Stock und Stein ging, jedoch die Aufregung war unnötig. Schussfestigkeit und alle Gehorsamsfächer waren kein Problem und beim abschliessenden Stöbern zeigte sie sich von der besten Seite, fand und jagte Schwarzwild. So kam es, dass wir dank mehrerer 8en (jeweils Höchstnote) mit einer relativ hohen Punktzahl durchgefallen waren.
Auch die Brauchbarkeit nach Hess.Landesrecht für Nachsuche auf Niederwild sowie für Stöbern wurde bestätigt, so dass wir wenigstens einen Teilerfolg mit nach Hause brachten.
Am Sonntag beim Lehrgang hat sie alle Arbeiten zufriedenstellend erledigt, ausser das Ausgeben am Wasser – das ist und bleibt ein Problemfall.
Am Montag abend war es am Wasser (Ente im Schilf suchen) ok, aber auf Entenschleppe hatte sie einfach keinen Bock. Nachdem sie bei der ersten die Ente beim Sch… fallen und liegen liess, und sich bei der zweiten verkrümeln wollte, haben wir diese an der langen Leine nachgearbeitet.
Dadurch war es für die Waldschleppe schon fast dunkel – sehr bedenklich – aber die machte sie wieder Tadellos.
Anfang Juli waren wir mit Yaska zum Röntgen. Nun ist die Auswertung zurück:
Yaska wurde HD-Frei und ED-Frei eingestuft
Somit steht einem Zuchteinsatz nichts mehr im Wege und wir hoffen, dass sie die Nachfolge ihrer Mutter Carmina antreten wird.
Wir freuen uns über das Ergebnis.
Nach der ersten Fährte im Juni und einer am Freitag war es heute beim Lehrgang die dritte Schweissfährte für Yaska. Sie bemüht sich intensiv und arbeitet sehr ruhig, das ist ausbaufähig. Wir sind zufrieden.
Nach gut zwei Wochen Nichtstun – na ja, nicht ganz, aber ohne richtige Schleppen – haben wir uns heute wieder in der Montagsgruppe getroffen, um gemeinsam zu üben.
Beim dritten Anlauf hat es einwandfrei geklappt, Yaska ist aus Entfernung ins Schilf geschwommen, hat das Apportel gesucht, schnell gefunden und gebracht – ganz ohne Unterstützung mit Zuruf oder Steinwurf. Nur das Ausgeben, nachdem sie aus dem Wasser kommt ist meist eher noch ein Fallenlassen – daran müssen wir arbeiten.
Heute hat sie zum ersten mal ein Kaninchen in den Fang genommen. Zuerst auf kurze Entfernung noch etwas zögerlich, hat aber auf Kommando zugefasst und gebracht. Dann eine kurze Schleppe nur gerade auf dem Weg – sie ist mit grossem Eifer losgerast und hat gebracht. Man hat ihr die Freude angesehen, wieder „arbeiten“ zu dürfen.
Nach dem die beiden andern ihre Waldschleppe gemacht hatten, durfte sie sich auch hierin versuchen. Auch wenn das Kaninchen mittlerweile schon etwas abgelutscht war, gab es keine Beanstandung.
Bei Wald- und Feldschleppe ist das Hinsetzen und ordentlich Ausgeben kein Problem.